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/// Sarkophag (Tschernobyl)

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Die Reaktorblöcke.

Der neue Schutzmantel Bild1
Der neue Schutzmantel Bild 1

Der neue Schutzmantel Bild2
Der neue Schutzmantel Bild 2

Planung
Planung
Schon kurze Zeit nach dem Unglück begannen Liquidatoren und Soldaten der russischen Armee einen Schutzmantel, auch Sarkophag genannt, um den Reaktorblock 4 zu bauen. Mittlerweile ist der Reaktor aus Beton aber brüchig geworden. Wissenschaftler vermuten das Regen eindringt und radioaktiver Staub nach außen gelangt. Bei einem Einsturz des Sarkophags vermuten sie,
Was unter dem Sarkophag steckt.
Was unter dem Sarkophag steckt.
währe die Region erneut einer erhöhten radioaktiven Belastung ausgesetzt. "In den letzten 20 Jahren ist viel zu wenig geschehen, um die Region vor dem explodierten Reaktor zu sichern", kritisierte Atom-Experte Thomas Breuer. Von acht Projekten, mit denen die Betonhülle um die Ruine stabilisiert werden sollte, seien nur drei umgesetzt worden. Die europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) hat Unterstützung in Höhe von knapp 400 Millionen Euro zum Bau einer neuen Schutzhülle bewilligt. Hundert Meter hoch, mit einem Durchmesser von 250 Metern, Einhundert Jahre soll sie halten.
Damit die Arbeiter beim Bau keiner erhöhten Strahlung ausgesetzt werden, wird die neue Schutzhülle vorerst in der Nähe des Reaktors gebaut und anschließend auf Schienen über den jetzigen Sarkophag geschoben. Eine französische Firma soll die Schutzhülle bauen. Diese Hülle soll nicht nur Wasser fern halten und dafür sorgen dass kein radioaktiver Staub austreten kann, sondern gleichzeitig auch eine sichere Arbeitsumgebung schaffen, um spätere Rückbaumaßnahmen durchführen zu können.
Am 7. August 2007 wurde in Kiew zwischen der Londoner Bank und der Regierung der Ukraine eine Vereinbarung darüber unterzeichnet, dass 330 Millionen Euro abfließen können, wenn auch zwischen dem Konsortium Novarka und Kiew die vertraglichen Voraussetzungen geschaffen sind. Dies sollte im September 2007 geschehen, und danach können die Bauarbeiten beginnen, die etwa vier Jahre dauern sollen, so heißt es.


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